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Monte Urgull y Castillo de la Mota

Monte Urgull con el Castillo de la Mota sobre San Sebastián en día despejado
Foto: Roberto Chamoso G / CC BY-SA 3.0 es

123 m hoher Hügel, der die Altstadt krönt, mit der Burg Castillo de la Mota (12. Jahrhundert) und der monumentalen Herz-Jesu-Statue (11 m). Wege durch Gärten und Kanonenbatterien führen zu Aussichtspunkten mit Panoramablick auf die Bucht von La Concha und den Hafen. Das ganze Jahr über frei zugänglich.

Was es ist und warum sich der Aufstieg lohnt

Der Monte Urgull ist jener grüne Hügel, der die Bucht von La Concha im Osten abschließt, gekrönt vom Castillo de la Mota und der riesigen Herz-Jesu-Statue, die man von der halben Stadt aus sieht. Dies ist keine klassische Führungsbesichtigung: Es ist ein öffentlicher Park mit Wanderwegen, Kanonenbatterien, Gärten und Aussichtspunkten, die über dem Meer und der Altstadt hängen. Die Burg hat mittelalterliche Ursprünge (seit dem 12. Jahrhundert belegt) und war während der Belagerung von 1813 die letzte Bastion der französischen Garnison, als San Sebastián beim Rückzug der Franzosen niederbrannte; der Hügel ging 1915 an die Stadtverwaltung über, und die Batterien wurden 1963 weitgehend restauriert. Die Herz-Jesu-Statue, ein Werk des Bildhauers Federico Coullaut-Valera und des Architekten Pedro Muguruza, wurde 1950 eingeweiht: Die Figur ist 12,5 m hoch auf einem 16 m hohen Sockel mit einer integrierten Kapelle an der Basis, das Gesamtensemble überragt 24 m. Im Inneren der Burg erzählt das Casa de la Historia de Urgull (verwaltet vom Museum San Telmo) die Geschichte der Stadt. Und ein Detail, das kaum jemand kennt: An einem Hang liegt der Englische Friedhof mit Gräbern britischer Legionsoffiziere, die im Ersten Karlistenkrieg (1833–1840) gefallen sind. Der Name „Urgull" stammt übrigens aus dem Gaskognischen oder Béarnischen und bedeutet „Stolz".

Eintritte, Öffnungszeiten und wie man den Ansturm vermeidet

Der Eintritt ist kostenlos, und eine Online-Reservierung ist nicht erforderlich: weder der Zugang zum Hügel noch das Innere des Castillo de la Mota noch das Casa de la Historia haben eine Kasse. Der Park öffnet täglich um 08:00 Uhr; in der Hochsaison (1. Mai bis 30. September) schließt er um 21:00 Uhr, in der Nebensaison (1. Oktober bis 30. April) um 19:30 Uhr, so die Stadtverwaltung Donostia. Das Casa de la Historia im Inneren der Burg hat eigene, kürzere Öffnungszeiten: Montag bis Samstag öffnet es von 11:00–14:00 Uhr und nachmittags (bis 18:00 Uhr im Winter, bis 19:00 Uhr im Sommer), sonntags und an Feiertagen nur von 11:00–14:00 Uhr; es öffnet in der Regel um den 21. März, und es lohnt sich, die genauen Zeiten auf santelmomuseoa.eus vorab zu prüfen, da sie je nach Saison variieren. Um dem Gedränge auszuweichen, geht man am besten früh morgens (08:00–10:00 Uhr) oder in der Abenddämmerung (ab 18:00 Uhr im Sommer): Mittags im Juli und August sind die Aussichtspunkte am vollsten. Da es sich um einen offenen Bereich ohne Kasse handelt, gibt es keine eigentlichen Warteschlangen, aber an den besten Aussichtspunkten kann es eng werden.

Anreise und was man vorher wissen sollte

Am einfachsten ist der Aufstieg zu Fuß von der Altstadt: etwa 10–15 Minuten zu Fuß vom Plaza de la Constitución entlang der Stadtmauer — das ist der Hauptzugang und die empfehlenswerteste Route. Wer lieber den Stadtbus nimmt: Die DBUS-Linien 13, 26, 29, 31 und 8 halten in der Nähe am Paseo Nuevo (Fahrpläne unter dbus.eus). Der Minibus der Linie 39-Urgull ist ein saisonaler Sommerdienst, war aber 2025 eingestellt; es empfiehlt sich, auf dbus.eus nachzuprüfen, ob er im Sommer 2026 fährt. San Sebastián hat weder U-Bahn noch Straßenbahn; der Euskotren-Zug (Linie C1) hält in Amara oder Brinkola, rund 20 Gehminuten entfernt. Plane 1,5 bis 2,5 Stunden ein, um die Wanderwege zu gehen, Burg und Casa de la Historia zu besichtigen, die Kanonenbatterien zu erkunden und die Aussichtspunkte zu genießen; mehr, wenn du in den Gärten verweilest oder auf der Seite des Paseo Nuevo hinabsteigst. Zwei Hinweise von jemandem, der schon dort war: Es gibt Treppenabschnitte und Steigungen, daher ist bequemes Schuhwerk ein Muss; bei starkem Wind (an der baskischen Küste häufig) kann der Hügel aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Oben gibt es weder Laden noch Restaurant — im Sommer unbedingt Wasser mitnehmen. Die Wege sind sowohl von der Stadtmauer der Altstadt als auch vom Paseo Nuevo gut ausgeschildert.

Häufige Fragen

Was kostet der Eintritt zum Monte Urgull und zum Castillo de la Mota?
Der Eintritt ist kostenlos. Der Zugang zum Park, das Innere des Castillo de la Mota und das Casa de la Historia de Urgull sind vollständig kostenfrei. Eine Online-Reservierung ist für keines von ihnen erforderlich.
Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?
Zwischen 1,5 und 2,5 Stunden, um die Wanderwege zu gehen, Burg und Casa de la Historia zu besichtigen, die Kanonenbatterien zu erkunden und die Aussichtspunkte zu genießen. Etwas mehr, wenn man in den Gärten verweilt oder auf der Seite des Paseo Nuevo hinabsteigt.
Was ist die beste Zeit für den Aufstieg, um Menschenmassen zu meiden?
Früh morgens (08:00–10:00 Uhr, bei Öffnung) oder in der Abenddämmerung (ab 18:00 Uhr im Sommer). Mittags im Juli und August herrscht an den Aussichtspunkten der größte Andrang.

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