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Die beste Reisezeit für Spanien

Von Brandon QuirozAktualisiert: 2026-06-24

Die kurze Antwort? Mai und Oktober. Das sind die Monate mit dem besten Gleichgewicht zwischen angenehmen Temperaturen (im Schnitt 19–21 °C) und weniger Gedränge. Juli und August sind die trockensten Monate, aber auch die heißesten — im Inland geht es über 40 °C — und die teuersten. Der Winter (November bis Februar) ist mild-kühl, günstig und ruhig: ideal für Städtereisen und Museen. Was folgt, ist eine monatliche Übersicht, erstellt auf Basis der Klima- und Besucherdaten, die wir in 11 spanischen Städten ausgewertet haben.

Die kurze Antwort: Mai und Oktober

Wer nach dem besten Klima sucht und Menschenmassen meiden möchte, sollte auf Mai oder Oktober setzen. Im Mai liegt die Durchschnittstemperatur bei 20–21 °C, im Oktober bei 19 °C: genug für Terrassen, angenehme Badeausflüge und entspannte Spaziergänge ohne Schweißausbrüche — ohne das restlose Gedränge von Juli und August.

Ein ehrlicher Hinweis: Auch im Mai ist der Touristenandrang bereits spürbar (Brückentage, Volksfeste) und Oktober bringt mehr Regen (einer der feuchtesten Monate des Jahres). Dennoch bleibt das Verhältnis Temperatur/Menschenmassen/Preis das beste im gesamten Jahreskalender. April und Anfang Juni sind die zweitbeste Wahl.

Frühling (April–Juni): von seiner schönsten Seite

Im Frühling steigen die Temperaturen von rund 17 °C im April auf fast 25 °C im Juni. April ist mild und noch vergleichsweise ruhig (mittlerer Besucherandrang); Mai ist der Temperatur-Süßpunkt; Juni ist faktisch schon Sommer — trocken und mit vielen Touristen.

Dies ist die Saison der großen Feste im Süden — die Feria de Abril in Sevilla, los Patios de Córdoba im Mai, das Corpus Christi —, also gleiche die eigenen Reisedaten mit dem lokalen Veranstaltungskalender ab: In diesen Zeiträumen steigen die Hotelpreise und frühzeitiges Buchen ist ratsam.

Sommer (Juli–August): Hitze, Küste und Landesinneres

Dies ist die trockenste Zeit des Jahres (im Schnitt kaum 19–30 mm Niederschlag), aber auch die heißeste: Durchschnittlich 28 °C und vor allem im Landesinneren Spitzenwerte über 40 °C. Córdoba, Sevilla und Madrid werden um die Mittagszeit zur echten Herausforderung; die Küste — Barcelona, Valencia, Málaga, San Sebastián — ist dank der Meeresbrise deutlich erträglicher.

Dies ist die Hochsaison schlechthin: Höchstpreise, volle Städte und viele Einheimische im Augusturlaub. Im Gegenzug ist dies die Zeit der Sommerfeste und Verbenas. Unser Tipp: Museen und Sehenswürdigkeiten in den frühen Morgenstunden, Straßen und Strand am Abend.

Herbst (September–Oktober): das Geheimtipp-Fenster

Der September bleibt warm (Schnitt 24 °C) und der Besucherandrang ist noch hoch, doch das Meer ist angenehm temperiert und die Städte leeren sich allmählich: ein "Sommer ohne Stress". Im Oktober fällt das Thermometer auf 19 °C, der Andrang geht auf mittleres Niveau zurück und es beginnt häufiger zu regnen (der feuchteste Monat in unserem Datensatz).

Für viele Reisende sind Ende September und die erste Oktoberhälfte das beste Zeitfenster des Jahres: angenehmes Klima, sinkende Preise und das schöne Herbstlicht.

Winter (November–Februar): Städte, Museen und günstige Preise

Der spanische Winter ist mild-kühl, nicht extrem: Durchschnittlich 11–12 °C, oft sonnige Tage und der niedrigste Besucherandrang des Jahres. Es regnet mehr als im Sommer (im Schnitt 60–70 mm), vor allem im atlantischen Norden. Dies ist die beste Zeit für Städtereisen — Museen ohne Warteschlangen, Restaurants ohne lange Wartezeiten — und die Hotelpreise erreichen ihren Tiefpunkt (außer um die Feiertage im Dezember und Weihnachten).

Der Süden (Sevilla, Granada, Málaga) ist im Winter am mildesten; der Norden (San Sebastián) und das Landesinnere sind kälter und feuchter.

Wie wir das berechnet haben

Diese Durchschnittswerte entstammen keiner beliebigen Quelle: Wir haben die Temperatur-, Regen- und Besucherdaten für jede einzelne Stadt zusammengeführt — elf spanische Reiseziele — auf Basis unserer eigenen Stadtprofile. Es handelt sich nicht um Daten einer einzigen Stadt oder um ein subjektives Bauchgefühl: Es ist der Landesdurchschnitt aus unserem eigenen Datensatz, den du auf der Datenseite einsehen und vergleichen kannst.

Wie bei allen Klimaangaben gilt: Es sind Durchschnittswerte. Ein konkretes Jahr kann von der Norm abweichen. Für genaue Daten zu einer bestimmten Stadt schau in ihr Profil und die offizielle Wettervorhersage, bevor du reist.

Häufige Fragen

Was ist der beste Monat für eine Spanienreise?
Mai und Oktober bieten das beste Gleichgewicht: Im Schnitt 19–21 °C und weniger Menschenmassen als im Hochsommer. Wer fast garantiert Strandwetter möchte, sollte Juni oder September wählen; wer günstige Preise und ruhige Städte sucht, ist von November bis Februar am besten dran.
Ist der Sommer zu heiß?
Im Landesinneren ja: Córdoba, Sevilla und Madrid überschreiten in Juli und August regelmäßig die 40-°C-Marke. Die Küstenstädte (Barcelona, Valencia, Málaga, San Sebastián) sind dank der Meeresbrise deutlich angenehmer. Wer im Sommer reist, sollte Museen und Sehenswürdigkeiten in den frühen Morgenstunden einplanen und die Straße dem Abend überlassen.
Wann ist Spanien am günstigsten?
Von November bis Februar, außerhalb der Feiertage im Dezember und Weihnachten: Das ist der niedrigste Besucherandrang des Jahres, und die Hotelpreise sind am tiefsten. Ideal für Städtereisen und Museen — auch wenn es etwas kälter ist und gelegentlich mehr regnet.
In welchem Monat regnet es am wenigsten?
Der Sommer ist die trockenste Jahreszeit: Juli (im Schnitt rund 19 mm) und Juni sind die niederschlagsärmsten Monate. Am feuchtesten sind Oktober, November und Dezember. Der atlantische Norden (San Sebastián) ist fast das ganze Jahr über regenreicher als der Süden.

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