Andelaria
puente in Girona
puente

Cases de l'Onyar i Pont de les Peixateries Velles

Estructura de hierro rojo del Pont de les Peixateries Velles, el puente de la empresa de Eiffel que cruza el río Onyar en Girona
Foto: Artico2 / CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons)

Die bunten Häuser über dem Fluss und die rote Eisenbrücke, die 1877 vom Unternehmen Eiffels entworfen wurde. Die unverwechselbare Postkarte Gironas.

Was Sie sehen werden (und warum sich der Halt lohnt)

Die Cases de l'Onyar sind die farbenfrohen Häuser, die buchstäblich über dem Fluss Onyar hängen – Gironas unverkennbarstes Bild. Keine Kulisse: Wo sich diese Fassaden heute über das Wasser lehnen, stand einst eine mittelalterliche Stadtmauer am Westufer, die französische Truppen 1814 sprengten. Vom 17. bis zum 20. Jahrhundert entstanden Häuser mit zwei Fassaden (eine zur Straße, eine zum Fluss), die das Flussbett mit Auskragungen überbauten. Die heutigen Farben sind nicht original: Zwischen 1983 und 1985 definierten die Architekten Josep Fuses und Joan M. Viader eine Palette aus 32 Naturtönen – Ocker, Sienabraun, Eisenrot – nach eingehender Studie der historischen Farbgebung der Altstadt. Das Ensemble steht im Architekturdenkmäler-Inventar Kataloniens. Direkt gegenüber liegt der Pont de les Peixateries Velles, die rote Eisenbrücke, die 1876–77 vom Pariser Unternehmen Eiffel et Cie erbaut wurde. Ein häufiger Irrtum: Es war Gustave Eiffels Firma, nicht er persönlich – und das zwölf Jahre vor dem Eiffelturm (1889). Die Brücke hat eine Spannweite von 42 Metern bei gerade mal 2,62 Metern Breite; sie zu überqueren ist der beste Weg, die im Wasser gespiegelten Häuser zu bewundern.

Eintritt, Öffnungszeiten und wie Sie den Andrang vermeiden

Der Eintritt ist frei. Sowohl die Häuser als auch die Brücke sind öffentliche Räume mitten in der Stadt: keine Kasse, kein Eintrittsgeld, keine Schließzeit – Sie können sie zu jeder Tages- und Nachtzeit besuchen. Einzige Ausnahme ist das Casa Masó (Carrer Ballesteries, 29), das einzige Gebäude des Ensembles, das von innen besichtigt werden kann: Es ist kostenpflichtig und erfordert möglicherweise eine Reservierung. Prüfen Sie daher Öffnungszeiten und Verfügbarkeit auf der offiziellen Website der Fundació Rafael Masó (fundaciomaso.cat). Für ungestörte Fotos empfiehlt sich der frühe Morgen vor 9:00 Uhr: Die Altstadt ist fast leer und das Licht weich. Wochentags im Juli und August ist deutlich weniger Betrieb als am Wochenende; die ungünstigsten Zeiten sind Sonntagnachmittage und Sommersams­tage. Meiden Sie auch die Maiwochenenden des Temps de Flors: Die Brücke ist wunderschön geschmückt, aber der Andrang ist enorm. Nachts sind die Häuser beleuchtet und bieten eine ganz andere Atmosphäre. Die schönsten Wasserspiegelungen gibt es bei ruhigem Fluss – typischerweise im Morgengrauen an windstillen Tagen.

Anreise und Tipps von erfahrenen Besuchern

Von Barcelona mit dem Zug ist es sehr unkompliziert: Rodalies-Linie R11 (Sants → Girona, ca. 1 Std. 20 Min.) oder AVE/Avant (ca. 38 Min.). Der Bahnhof Girona liegt rund 10 Gehminuten von der Altstadt entfernt. Verlassen Sie den Bahnhof durch den Hauptausgang, überqueren Sie die Brücke über die Gleise und gehen Sie die Rambla de la Llibertat hinunter zum Fluss – sie führt Sie direkt zum Ensemble. Stadtbusse verbinden Bahnhof und Zentrum (Einzelfahrt ca. 1,40 €), aber bei dieser Entfernung ist zu Fuß die praktischste Option. In Girona gibt es weder U-Bahn noch Straßenbahn, und Uber ist in Katalonien nicht aktiv. Planen Sie 15–30 Minuten allein für die Häuser und die Brücke ein; es sind keine Museen, sondern ein Sehenswürdigkeiten-Spaziergang zum Bestaunen und Fotografieren. Kombinieren Sie den Besuch mit der Kathedrale, dem Jüdischen Viertel (Call Jueu), den karolingischen Stadtmauern und Sant Feliu, sollten Sie einen halben Tag (3–4 Stunden) für die Altstadt einplanen. Die Brücke ist schmal und nur für Fußgänger; bei Stoßzeiten kann es zu Staus für Fotos kommen. Das Kopfsteinpflaster wird bei Regen rutschig: tragen Sie bequeme Schuhe. Stand Juni 2026 sind keine Baustellen oder Sperrungen gemeldet; zur Bestätigung können Sie das Tourismusbüro Girona anrufen (+34 972 010 001).

Häufige Fragen

Muss man Eintritt zahlen oder reservieren, um die Häuser und die Brücke zu sehen?
Nein. Sowohl die Cases de l'Onyar als auch der Pont de les Peixateries Velles sind kostenfreie öffentliche Räume ohne Kasse und ohne feste Öffnungszeiten – jederzeit zugänglich. Einzige Ausnahme ist Casa Masó, das kostenpflichtig von innen besichtigt werden kann: Öffnungszeiten und Buchung unter fundaciomaso.cat.
Wie viel Zeit brauche ich für diesen Besuch?
15 bis 30 Minuten reichen, um das Ensemble von den Brücken und Ufern aus zu fotografieren und zu bewundern – es sind keine Museen. Wenn Sie den Besuch mit der Kathedrale, dem Jüdischen Viertel und Sant Feliu verbinden, planen Sie einen halben Tag (3–4 Stunden) für die gesamte Altstadt ein.
Was ist die beste Zeit für einen Besuch ohne Menschenmassen?
Früh morgens, vor 9:00 Uhr: Die Altstadt ist fast leer, das Licht ist weich und der Fluss liegt meist ruhig genug für Spiegelbilder. Wochentags im Sommer ist es ruhiger als am Wochenende, und den Temps de Flors im Mai sollte man meiden.

Einige Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links: Wenn du darüber buchst, erhält Andelaria möglicherweise eine Provision, ohne zusätzliche Kosten für dich. Transparenz- und Affiliate-Richtlinie

Tickets und Touren buchen: Cases de l'Onyar i Pont de les Peixateries Velles

Plane deine Reise

Buche das Wesentliche für deine Reise nach Girona.

Wo übernachten in Girona

Weitere Orte in Girona

Ähnliches in anderen Städten

Jede Woche eine neue Stadt

Erhalte Reiseführer aus erster Hand: wann hin, was es kostet und das Wichtigste jedes Ziels. Ohne Fülltext.

Kein Spam. Jederzeit abbestellbar.