Sevilla in 3 Tagen: Routenplan nach Vierteln mit Preisen und Öffnungszeiten
Drei Tage reichen, um das Wesentliche von Sevilla zu Fuß zu sehen. Tag 1: Real Alcázar (15,50 €) und Kathedrale mit der Giralda (13 €, 12 € online), direkt nebeneinander, plus das Viertel Santa Cruz. Tag 2: Plaza de España, der Torre del Oro am Fluss und Las Setas (Metropol Parasol). Tag 3: Triana, über die Isabel-II-Brücke, mit Zeit für Märkte und Flamenco. Die Altstadt ist kompakt, öffentliche Verkehrsmittel (Ticket 1,40 €) brauchst du also kaum. Der große Kompromiss ist die Hitze: Im Juli und August liegen die Temperaturen um die 28 °C, daher besucht man die Sehenswürdigkeiten am besten früh am Morgen.
Tag 1 — Real Alcázar, Kathedrale und Santa Cruz
Beginne mit den beiden unverzichtbaren Sehenswürdigkeiten, die fast Tür an Tür liegen. Der Real Alcázar (15,50 €) ist der älteste noch genutzte Königspalast Europas, im Mudéjar-Stil und mit weitläufigen Gärten; buche rechtzeitig online, denn die Warteschlangen sind lang und es gibt eine Besucherbegrenzung. Wenige Meter entfernt ist die Kathedrale von Sevilla mit der Giralda (13 €, 12 € online) die größte gotische Kathedrale der Welt und beherbergt das Grab von Kolumbus. Lass den Nachmittag mit einem Spaziergang durch Santa Cruz ausklingen, das ehemalige jüdische Viertel mit engen Gassen und Innenhöfen, das du kostenlos erkunden kannst.
Tag 2 — Plaza de España, Torre del Oro und Las Setas
Die für die Weltausstellung 1929 erbaute Plaza de España ist kostenlos: Sie hat Kacheln, die den Provinzen gewidmet sind, und einen Kanal. Von dort geht es hinunter zum Guadalquivir zum Torre del Oro, einem Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert am Fluss (~3 €). Lass den Tag am Metropol Parasol ausklingen, bekannt als Las Setas, eine Holzkonstruktion mit Panorama-Aussichtsplattform (~16 €). Ein Tag, der Kostenloses und Kostenpflichtiges verbindet, alles zu Fuß erreichbar.
Tag 3 — Triana auf der anderen Flussseite
Überquere die Isabel-II-Brücke, um nach Triana zu gelangen, das Viertel auf der anderen Seite des Guadalquivir, das historisch mit Flamenco und Keramik verbunden ist. Es ist der ruhigste Tag der Route und der, der Spielraum für Märkte, Cafés und eine Flamenco-Vorstellung am Abend lässt. Sevilla ist neben dem Alcázar, der Kathedrale und der Plaza de España für seinen Flamenco bekannt.
Kostenlos vs. kostenpflichtig
Einen großen Teil von Sevilla genießt man ohne Eintritt: durch Santa Cruz schlendern, die Plaza de España und der Weg nach Triana kosten nichts. Das Kostenpflichtige konzentriert sich auf die Sehenswürdigkeiten: Real Alcázar (15,50 €), Kathedrale mit Giralda (13 €, 12 € online), Torre del Oro (~3 €) und Las Setas (~16 €). Wenn dein Budget knapp ist, gib Alcázar und Kathedrale den Vorzug, das sind die beiden großen.
Was es kostet und wie du dich fortbewegst
Um dir eine Vorstellung von den täglichen Ausgaben zu machen: Das Tagesmenü oder eine Mahlzeit kostet zwischen 8 und 13 €, der Milchkaffee zwischen 1,30 und 1,80 € und ein Hotel liegt bei rund 65 € in der günstigen Kategorie und ~110 € in einem Drei-Sterne-Haus. Die Altstadt erkundet man zu Fuß; wenn du öffentliche Verkehrsmittel brauchst, kostet das Einzelticket 1,40 € (es gibt eine Metrolinie, Straßenbahn und Stadtbusse). Der Flughafen SVQ liegt 10 km entfernt und ist über den Bus EA mit dem Zentrum verbunden. Der AVE nach Madrid braucht 2 Std. 30 Min.
Beste Reisezeit
Der Frühling (März-Mai) und der Herbst (Oktober) sind die beste Reisezeit: Im April liegen die Temperaturen um die 18 °C und im Oktober um die 20 °C. Beachte, dass der Frühling mit der Semana Santa (Bruderschaftsprozessionen) und der Feria de Abril (Festzelte, Flamenco-Kleider und Pferde, zwei Wochen nach der Semana Santa) zusammenfällt, die die Stadt füllen. Im Juli und August ist es sehr heiß (~28 °C), besuche die Sehenswürdigkeiten also früh am Morgen; Ende Juli wird die Velá de Santiago y Santa Ana gefeiert, ein lokales und kostenloses Fest in Triana. Im Januar sinken die Temperaturen auf etwa 11 °C, mit weniger Menschen.